Frauenarztpraxis

Dr. (H) Franz Zoltan Bogner

Facharztpraxis
für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Belegarzt des Krankenhauses Freyung

Onkologisch verantwortlicher Arzt

Ambulante Operationen

Ambulante Chemotherapie

 

 

 

 

 

Liebe Patientin,

Ihre gesetzliche Krankenversicherung gewährt Ihnen einen vorbildlichen Versicherungsschutz - jedoch nur für das, was medizinisch notwendig ist. Die moderne Medizin bietet darüber hinaus zahlreiche empfehlenswerte und sinnvolle Zusatzleistungen an, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind.

Eine Liste dieser Wunschleistungen mit den entsprechenden Erläuterungen finden Sie in dieser Seite. Sprechen Sie uns bitte einfach darauf an. Wir beraten Sie gerne, welche Maßnahmen in Ihrem Falle für Sie speziell empfehlenswert sind.

Die Kosten für diese individuellen Gesundheitsleistungen dürfen nicht zu Lasten Ihrer Krankenkasse erbracht werden und müssen deshalb von Ihnen auf der Basis der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) übernommen werden. Die Basisversorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung führen wir natürlich weiterhin für Sie als Kassenleistung durch. Sie können mehr für Ihre Gesundheit tun, wenn Sie das erweiterte Spektrum der Gesundheitsvorsorge nutzen. Bestimmen Sie selbst, was Ihnen wichtig erscheint.

Gerne stehen wir für weitere Informationen zur Verfügung.

 

Bayerischer Wald

 

Zusätzliche Leistungsangebote

Liegen außerhalb der Erstattung Ihrer Krankenkasse. Diese werden direkt mit Ihnen abgerechnet.

 

 

Ultraschalluntersuchung durch die Scheide (Vaginalsonographie)

Einfache und schmerzlose Durchführung zur Beurteilung von Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut, Eierstöcken und Blase. Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können Schleimhautveränderungen oder noch nicht tastbare Tumore und Zysten bereits im Frühstadium erkannt werden.

 

Ultraschalluntersuchung der Brustdrüse (Mammasonographie)

Einfache und schmerzlose Untersuchung zur Entdeckung von nicht tastbaren Tumoren/Zysten der Brustdrüse bereits im Frühstadium. Die jährliche strahlenfreie Untersuchung der Brust mittels Ultraschall stellt eine sinnvolle und schonende Ergänzung zur Mammographie dar. 

 

HPV-Test 

Humane Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Es gibt etwa 100 bekannte Typen des humanen Papillomavirus von denen 13 als Hochrisikotypen gelten und nachweislich einen ursächlichen Zusammenhang mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs haben. Nach Schätzungen stecken sich 70% aller Frauen im Laufe Ihres Lebens einmal mit HPV an. Die Infektion löst häufig keine Beschwerden aus. In aller Regel bekämpft das körpereigene Immunsystem das Virus erfolgreich. Bei einigen Frauen allerdings wird das Virus nicht durch die Immunabwehr beseitigt. Eine fortbestehende Infektion mit dem humanen Papillomavirus kann dann zu Zellveränderungen führen, die, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden, zu Gebärmutterhalskrebs entarten können. Der HPV-Test kann ein Vorliegen von Virushochrisikotypen erkennen, noch bevor Veränderungen der Zellen des Gebärmutterhalses sichtbar werden. Wichtig: Der Nachweis von Viren, also ein positiver HPV-Test, bedeutet nicht, dass Sie an Gebärmutterhalskrebs erkrankt sind. Er deutet lediglich auf mögliche Risiken für Ihre Gesundheit hin und gibt Ihrem Arzt die Möglichkeit, Sie engmaschiger zu überwachen.

 

Thin Prep Test

Bei früher Erkennung kann der Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig behandelt und geheilt werden. Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mittels eines Zellabstriches vom Gebärmuttermund hat seit den 50er Jahren zu einem Rückgang der Sterblichkeit um ca. 70 % geführt.
Seit dieser Zeit hat sich jedoch der Test, der immer noch eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Krebserkrankungen und deren Vorläufern darstellt, technisch nicht geändert.
Ein Schwachpunkt der normalen Abstriche ist, dass die Beurteilung der Zellen durch viel Blut, Schleim oder Entzündungszellen dem Untersucher am Mikroskop große Schwierigkeiten bereitet. Durch Zellüberlagerungen kann es daher auch zu Fehldiagnosen kommen. Außerdem wurde in Studien gezeigt, dass die meisten Zellen nicht auf dem Objektträger aufgetragen, sondern mit dem Instrument, mit dem die Zellprobe entnommen wird, weggeworfen werden.
    
Vorteile des Thin Prep Tests
Der Thin Prep Pap Test verbessert die Präparatequalität erheblich, störende Beimengungen werden zu einem großen Teil entfernt und nahezu alle abgestrichenen Zellen gelangen zur Untersuchung. Weltweite Studien haben gezeigt, dass der ThinPrep Pap Test genauere Angaben zulässt als der herkömmliche Abstrich. Das neue Testverfahren ist die erste wirkliche Verbesserung des Krebsabstriches seit seiner Einführung vor 50 Jahren.

 

Knochendichtemessung

Nach Schätzungen sind in Deutschland gegenwärtig vier bis sechs Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt - und die Tendenz ist steigend.
Als Osteoporose bezeichnet man den vermehrten Verlust der Knochenmasse durch die langsame Reduzierung des stabilen Knochengewebes. Typische Folgen sind der sogenannte "Witwenbuckel" oder der Oberschenkelhalsbruch. Naturgemäß beginnt dieser allmählich fortschreitende Abbauprozess ab dem 40. Lebensjahr. Bei Frauen ist dieser Prozess während der Wechseljahre - und zwar in den zehn Jahren nach der letzten Monatsblutung - deutlich beschleunigt. Danach ist der Abbau der Knochenmasse wieder verlangsamt. Jede dritte Frau ist nach den Wechseljahren von Osteoporose betroffen.
Da im Anfangsstadium keinerlei Beschwerden bestehen, ist die Früherkennung enorm wichtig. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln einer Osteoporose sind wichtige Maßnahmen zur Sicherung der Lebensqualität.
Die Diagnosemöglichkeit zur Feststellung Ihrer individuellen Knochendichte besteht in einer speziellen Ultraschalluntersuchung Ihres Knochens, die in der Praxis durchgeführt werden kann. Dies bedeutet im Gegensatz zur Röntgenuntersuchung eine gänzlich strahlen- und auch schmerzfreie Methode.
Eine darauf aufbauende fachkundige Beratung zur Vorbeugung und Therapie kann Ihr Osteoporoserisiko verringern.

 

Impfung bei rezidierenden Scheideninfektionen/Blasenentzündungen

Gynatren- Impfung

Die Gynatren-Impfung wird eingesetzt bei wiederkehrenden Scheidenentzündungen, die durch Bakterien oder Pilze bedingt sind. Die in dem Wirkstoff enthaltenen inaktiven Milchsäurebakterien regen die Antikörperbildung gegen Vaginalkeime an und regenerieren so die gestörte Scheidenflora.

Strovac-Impfung

Die Impfung mit StroVac ist eine Maßnahme zur Vorbeugung und Therapie von wiederkehrenden bakteriellen Blaseninfektionen. Der Impfstoff beinhaltet abgetötete Bakterienarten, die am häufigsten ursächlich für Harnwegsinfektionen verantwortlich sind. Er verursacht eine Immunreaktion im Körper, die in etwa 90% der Fälle vor erneuten Blasenentzündungen schützen kann.

 

Möglichkeiten der Empfängnisverhütung

 

Wir beraten Sie sehr gerne bei der Auswahl Ihrer empfängnisverhütenden Maßnahmen. Wir bieten Ihnen hierzu verschiedene Möglichkeiten an:

Kupferspirale/Goldspirale
Während Ihrer Periode wird eine Kupferspirale in die Gebärmutter eingesetzt. Diese kann ca. 3 Jahre dort verbleiben. Der korrekte Sitz der Spirale sollte durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden. 

Hormonspirale (Mirena, Jaydess, Kyleena)
Auch die Hormonspirale wird während Ihrer Periode in die Gebärmutter eingesetzt. Die Spirale setzt 3 (Jaydess) bzw. 5 Jahre (Mirena, Kyleena) Hormone frei, die die Regelblutungen kürzer und schwächer machen können. Der korrekte Sitz der Spirale sollte durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.

Implanon
Ein kleines Stäbchen wird während der Periode unter die Haut des Oberarms eingesetzt. Dort kann das Hormonstäbchen ca. 3 Jahre verbleiben. Auch durch diese Verhütungsmaßnahme können Blutungsstärke und Dauer abnehmen. 

Dreimonatsspritze
Eine intramuskuläre Injektion ins Gesäß wird alle 12 Wochen verabreicht. Die Periodenblutungsstärke kann durch diese Verhütungsmethode ebenfalls abnehmen.

 

Sterilisation                                                                                                                          

Durchtrennung und Verklebung der Eileiter mittels Laparoskopie (Bauchspiegelung). 

 

 

Zusatzleistungen in der Schwangersachaft

Zusätzlicher Ultraschall in der Schwangerschaft/3/4-D-Ultraschall / Ultraschallpauschale

Im Verlauf einer normalen Schwangerschaft haben Sie Anspruch auf drei routinemäßige Ultraschalluntersuchungen. Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen erhöhen jedoch die Sicherheit, da u.a. Wachstum, Organentwicklung und Fruchtwassermenge in kürzeren Abständen überprüft werden können. Außerdem ist die Sonographie eine beliebte Methode für werdende Eltern schon vor der Geburt eine intensive Bindung zu ihrem Kind aufzubauen.

Bei der sog. Ultraschallpauschale wird bei jeder regulären Vorsorgeuntersuchung zwischen der 15. und 37. Schwangerschaftswoche eine Ultrachalluntersuchung durchgeführt, so dass sie sich vom Wohlbefinden und Wachstum Ihres Kindes überzeugen können.

Zusätzlich für unsere Patientinnen im Rahmen der Ultraschallpauschale: Zugriff auf die eigenen Ultraschallbilder

Wenn Sie damit einverstanden sind, können wir Ihnen ein persönliches, mit Passwort geschütztes Benutzerkonto einrichten und Ihnen den Zugriff auf Ihre Ultraschallbilder  ermöglichen. Alle Daten werden selbstverständlich verschlüsselt und sind nicht öffentlich. Über Ihr Benutzerkonto können Sie dann die Ultraschallbilder zuhause auf Ihrem PC - Ihrem Smartphone oder Tablet-PC - anschauen, speichern, drucken kopieren oder per E-Mail verschicken.

 

Nackenfaltenscreening

Bei der speziellen Ultraschalluntersuchung in der 12.-14. Schwangerschaftswoche wird zunächst das exakte Schwangerschaftsalter durch Messung der Scheitel-Steiß-Länge bestimmt, anschließend die sog. Nackenfalte des Embryos (auch Nackentransparenz genannt) gemessen. Diese Struktur beträgt im Durchschnitt 1-2 mm und entwickelt sich mit zunehmendem Schwangerschaftsalter wieder zurück. Ist jedoch diese Nackentransparenz größer als gewöhnlich (ab ca. 3 mm), so kann dieses ein deutliches Zeichen auf ein mögliches Vorliegen einer genetischen Erkrankung (Chromosomenstörung) oder organischen Erkrankung beim Kind sein.

 

Toxoplasmosetest

Toxoplasmose ist eine Infektion, die in den meisten Fällen harmlos und ohne Komplikationen verläuft. Das ungeborene Kind kann sie allerdings schädigen. Sie wird von Katzen, im Garten und über die Nahrung übertragen - vor allem durch rohe Fleischprodukte (z.B. Tartar, Mett, Schinken, Salami oder nicht durchgebratenem Fleisch) sowie ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat.
In Deutschland haben ca. 50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Eine Erstinfektion in der Schwangerschaft kann zu schweren Schäden und sogar zu Fehlgeburten führen.
Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Toxoplasmose gebildet wurden und sie daher immun sind.
 

Zytomegalietest

Die Zytomegalie ist eine Viruserkrankung und für gesunde Erwachsene ungefährlich. Oft wird sie mit einer Erkältung verwechselt (Kopf- und Gliederschmerzen, geschwollene Lymphknoten, leichtes Fieber können auftreten). Gefahr droht jedoch für das ungeborene Kind. Eine Infektion kann eine Fehlgeburt auslösen oder das Kind schwer schädigen.  Verbreitet wird das Virus durch Speichel, Urin, Tränen, Sperma usw. ("Schmierinfektion") und daher vor allem über Kontakt zu kleinen Kindern sowie über Sexualpartner.  Nach einer Zytomegalie-Infektion sind sie ihr Leben lang vor einer Neuansteckung geschützt. Ein einfacher Bluttest zu Beginn der Schwangerschaft zeigt, ob sie schon eine Zytomegalie-Infektion durchgemacht haben und daher immun sind.

 

Harmony Prenatal Test

Der Harmony-Test ist ein früher und zuverlässiger vorgeburtlicher Test auf Chromosomenstörungen, welcher ab der abgeschlossenen 10. Schwangerschaftswoche aus dem Blut der Mutter durchgeführt werden kann.

 

 

 

Bayerischer Wald